ARKTIS REISEN SCHEHLE

Erfahrung - Beratung - Service
Spezial-Reiseveranstalter
seit 1976
Ihr Norbert Schehle und das erfahrene
Nordland-Team aus Kempten.
Kommen Sie mit! Wir beraten Sie gern.
Tel: 0831 523 2757
info(at)arktis-tours.de

- Reiseliteratur - Landkarten - Accessoires -

Nordland-Spezialversand - seit 1976
liefert hochwertige Produkte nordischer Länder:
Finnland, Skandinavien, Island, Grönland, Färoer, Spitzbergen, Arktis, Antarktis
und aus unserer Heimat - Allgäu.

www.arktisversand.de

NEU: Wellness-Produkte Geschenkartikel

Outdoor Equipment: Schneeschuhe, Trekkingschirme, Travellunch

schnelle Auslieferung - weltweit - Versandkostenfrei in BRD - viele Geschenkideen

arktisversand.de    Keselstr. 1a
D 87435 KEMPTEN / Germany
Tel 0831 5232710
Fax 0831 5232712
info@arktisversand.de
www.arktisversand.de

Karte erhältlich unter www.arktisversand.de

Antarktische Halbinsel & Südatlantische Inseln

Eine Expeditionskreuzfahrt in die märchenhaft anmutenden und vom Eis dominierten Landschaft der Antarktis bietet einzigartige Möglichkeiten für Entdeckungen und Erlebnisse.

Antarktis:
Der Kontinent Antarktis ist mit fast 13,2 Millionen km² etwa 2,7 Millionen km² größer als Europa - dazu kommen dann noch die vorgelagerten Inseln. Die exakte Fläche des Festlandsbereiches ist nicht bekannt, da große Teile der dauerhaften Eisbedeckung am Rande aus Schelfeis bestehen, das große Wasserflächen und Meeresbuchten überdeckt. Das höchste Gebirge ist das
4.896 m hohe Vinson-Massiv
mit dem Mount Vinson.

Man unterteilt den Kontinent in einen West- und einen wesentlich größeren Ostteil:
Die Westantarktis hat eine zerklüftete und in mehrere Halbinseln gegliederte Oberfläche, die hauptsächlich mit einem Eispanzer überzogen ist. Das Klima ist stärker ozeanisch geprägt, weshalb auch die Temperaturen nicht so extrem wie in der Ostantarktis sind. Dazu gehört die von Kreuzfahrten angelaufene Antarktische Halbinsel.

Die Oberfläche der Ostantarktis besteht aus einem einzigen, riesigen Eispanzer. Das Klima ist kontinental und nur wenig vom Meer geprägt, was zu extremen Temperaturen von bis zu - 88,3 °C führt.

Inselwelt der Antarktis: Peter-I.-Insel, Alexander-I-Insel, Ross-Insel, Südliche Orkneyinseln, Südliche Shetlandinseln

Süd-Shethland Inseln:
Die südlichen Shetlandinseln bestehen aus einer Gruppe von 11 größeren und mehrerer kleineren Inseln, die sich über 500 km in nordöstlich-südwestlicher Richtung erstrecken. Die Inseln sind vom antarktischen Kontinent durch eine 150 Kilometer breite Meeresstraße, der Bransfieldstraße, getrennt. Auf den Inseln befinden sich einige aktive und erloschene Vulkane, 80% der Landmasse sind vergletschert. Die höchste Erhebung der Inselkette ist der Mount Foster mit ca. 2.105 Meter auf Smith Island. Die Inseln haben eine Fläche von zusammen 4.700qm.
Heute befinden sich auf den südlichen Shetlandinseln zahlreiche wissenschaftliche Stationen. Die Inseln sind wegen ihres relativ milden Klimas und ihrer Nähe zum südamerikanischen Festland als Stützpunkt und Forschungsbasis beliebt.

Die Inselgruppe ist Teil des Argentinischen, Britischen sowie Chilenischen Antarktisterritoriums, fällt jedoch unter den Antarktisvertrag, der keine staatliche Souveränität zulässt.

Die Inselgruppe wird in den Sommermonaten jedes Jahr von verschiedenen Kreuzfahrtschiffen angesteuert, mehrere Gebiete stehen aber unter strengem Naturschutz und sind deshalb für Touristen nicht zugängliche.

Die einzelnen Inseln von Norden nach Süden: Cornwallis Island, Elephant Island, Clarence Island, Rowett Island, Gibbs island, King George Island, Bridgeman Island, Penguin Island, Nelson Island, Robert Island, Greenwich Island, Half Moon Island, Livingston Island, Rugged Island, Snow Island, Smith Island, Deception Island, Low Island.

Falkland-Inseln:
Die Falklandinseln (auch Malwinen ) sind eine Inselgruppe im südlichen Atlantik. Sie gehören geographisch zu Südamerika und liegen 600 km bis 800 km östlich von Südargentinien und Feuerland. Die Falklandinseln sind ein britisches Überseegebiet. Seit 1833 werden sie von Argentinien beansprucht.

Vor der Ankunft europäischer Siedler waren die Falklandinseln unbewohnt – vor allem wegen ihres rauen Klimas. Sie wurden 1592 vom englischen Seefahrer John Davis entdeckt, der sie jedoch nur sichtete. Er hatte sich von Puerto Deseado aus auf die Suche nach anderen drei Schiffen gemacht, war jedoch in einen Sturm geraten, der ihn nach Falkland führte. Es dauerte weitere 98 Jahre, bis die Inseln erstmals 1690 von John Strong betreten wurden. Er gab der Meeresenge zwischen den beiden Hauptinseln den Namen Falkland Channel. Der Name ″Falkland" ging später auf die gesamte Inselgruppe über.

Fauna: Es gibt mehr als 63 heimische Vogelarten, darunter Albarosse, Falklandpieper, Falklandkarakara und den Schopfkarakara. An den Küsten brüten Pinguinkolonien, die mehrere Millionen Tiere umfassen. Außerdem findet man an den Küsten Kolonien von Mähnenrobben. Südamerikanische Seebären und See-Elefanten.

Südgeorgien:
Die gebirgige, zerklüftete und zumeist von Eis bedeckte Landschaft macht den Großteil der Inseln nur eingeschränkt bewohnbar. 11 Berge Südgeorgiens bringen es auf eine Höhe von über 2.000 Meter, höchste Erhebung ist der Mount Paget mit 2.934m. Die Hauptinsel Südgeorgien ist 160 Kilometer lang und 30 Kilometer breit. Sie umfasst eine Fläche von 3.756 Quadratkilometer. Auf der Insel befinden sich mehr als 160 Gletscher, von denen viele bis ans Meer heranreichen. Die Südwestküste ist den Westwinden ausgesetzt und verfügt deshalb über ein kälteres, stürmischeres Klima. Die Nordostküste liegt im Windschatten der Berge. Somit ist dort das Klima angenehmer und der Seegang in den Buchten ist ruhiger.

Grytviken, der einzige Ort auf Südgeorgien, beherbergt lediglich einige Forscher in einer nahegelegenen Station am King Edward Point.
Gelegentlich machen hier Kreuzfahrtschiffe halt, um das Grab von Ernest Shackleton und das kleine Museum zu besichtigen, das früher Teil der Walfangstation war.  Eine zweite Forschungsstation befindet sich auf der Birdinsel.

Fauna: Südgeorgien gilt als eines der wichtisten Brutgebiete der Königspinguine. Es wird geschätzt, dass dort etwa 400.000 Tier dieser Art leben. Der Bestand der Goldschopfpinguine wird auf 5 Millionen geschätzt. Desweiteren stellt Südgeorgien einen wichtigen Lebensraum für See-Elefanten und Seelöwen dar.