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Dies Expedition zum Franz-Josef-Land ist etwas ganz Besonderes und Einmaliges. Es gibt keine vergleichbare Reise. Keine Reise widmet sich so ausführlich dieser einzigartigen Inselwelt.
Gehen wir auf Entdeckungsreise in die hohe Arktis!

Der geheimnisvolle und für viele Menschen noch völlig unbekannte Archipel des Franz-Josef-Landes ist Russlands nördlichster Außenposten im arktischen Eismeer. Seit noch nicht mal zwanzig Jahren sind diese Inseln dem Besucher wieder zugänglich. Dennoch ist es nur einem Eisbrecher möglich diesen Teil der Arktis zu bereisen.
Die Geschichte dieses aus ungefähr 75 unterschiedlichen Inseln bestehenden Archipels begann erst im 19. Jahrhundert und ist geprägt von Forschern und Entdeckern. Für den Besucher liegt heute ein besonderer Reiz, eben diesen Spuren der Polarforscher zu folgen. Keine Landmasse liegt näher am Nordpol als Franz-Josef-Land und die Unterschiede der Inseln sind erstaunlich. Sind die meistens Inseln auch von Eiskuppen bedeckt, die entweder direkt ins Meer abbrechen oder als Gletscher das Wasser erreichen, so sind die flachen Küstenebenen von zahlreichen Seen bedeckt und von Flüssen durchzogen. Aufgrund der extrem arktischen Bedingungen ist die Flora übersichtlich – oder eben auch nicht. Denn die überwiegenden Moos- und Flechtenarten sind sehr selten zu finden. Dafür ist hier das Land der Eisbären, der großen Wanderer im arktischen Eismeer und die hier im Franz-Josef-Land noch sehr häufig anzutreffen sind. Auch Walrosse findet man wieder in großer Anzahl. Die eisfreien Gewässer wimmeln von Walen und Robben und die Mitternachtssonne macht die Nacht zum Tag.
Termin: 16.07.-28.07.2011 Dauer: 13 Tage
Sprache: deutsch und englisch
Linienflug von Deutschland nach Oslo/Norwegen und Übernachtung. **** Hotel.
Weiterflug von Oslo in den Norden Norwegens, nach Kirkenes an der russischen Grenze. Wir werden hier von einem Mitglied des Expeditionsteams begrüßt und fahren mit Bussen in ca. 6 Stunden nach Murmansk in Russland. Hier angelangt, geht es gleich auf unseren Eisbrecher und bei Hochwasser heißt es sofort Leinen los und Richtung Nord!
Der erste Tag auf See führt uns über die offene Barentssee Richtung Norden. Unsere Lektoren werden uns mit Vorträgen auf unser Ziel vorbereiten und wir haben Gelegenheit, das Bordleben zu genießen.
In etwa heute sollten wir die ersten Landmassen der Inselgruppe sehen. Es hängt davon ab, wie die Wetterverhältnisse am vorherigen Tag gewesen sind. Die Bell Insel ist das östlichste Land und auf über 80° nördlicher Breite gelegen sehr oft von Packeis eingeschlossen. Wir unternehmen eine Wanderung auf der drittgrößten Insel und besuchen auch eine bis heute gut erhaltene Hütte der Lee Smith Expedition von 1881.
Kap Flora auf der Northbrook Inseln war 1893 das rettende Land für 25 Besatzungsmitglieder der Expedition von Lee Smith, die 1880 diese Insel entdeckten und hier überwintern mussten, nachdem ihr Schiff vor der Küste von den Eismassen zermalmt wurde. Eine große Vogelkolonie ist an den Felsklippen beheimatet aber noch beeindruckender ist es, wenn unser Schiff direkt auf den Rubini Rock zufährt, einen senkrecht aufragenden Felsen, der Brutplatz für Hunderttausende von arktischen Vögel wie Dreizehenmöven, Krabbentaucher und Eissturmvögel ist. Wir gelangen ganz nah heran und so gibt es beste Fotomotive. Lassen es die Eisbedingungen zu, so können wir vielleicht auch einen Spaziergang auf dem Eis selbst unternehmen… in der Tichaya Bucht landen wir, je nach Bedingung, entweder mit dem Zodiak oder dem Helicopter an – immer auf der Hut vor Eisbären.
Auf einer der nördlichsten Inseln des Archipels, Jackson Island, mussten Fritjof Nansen und Hjalmar Johansen den Winter 1895-96 unfreiwillig verbringen. Sie versuchten von hier, den Nordpol zu erreichen. Die letzten Reste ihres primitiven Unterschlupfs sind noch am Strand zu sehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir hier Eisbären, Belugas oder vielleicht sogar Narwale sehen, ist hier um Kap Norwegia besonders gut.
Wir nähern uns heute den Stolichky- und Appolonov-Inseln. Was wir hier vorhaben ist sehr stark von den Wetter- und Eisbedingungen abhängig. Sind die Bedingungen gut, dann umfahren wir mit den Zodiaks die Inseln. Besonders sehenswert sind dabei die Walrosskolonien.
Kap Heller auf der Wilczek-Land Insel: 1899 überwinterten hier zwei Mitglieder der Welle-Expedition und erwarteten den Rest der Gruppe nach dessen Rückkehr vom Pol. Wie überall auf Franz-Josef-Land können wir hier sehr wahrscheinlich Eisbären und verschiedene Meeressäugetiere beobachten. Angezogen vom ungewöhnlichen Geruch werden die Eisbären dem Schiff sehr nahe kommen, sich auf ihre Hinterbeine stellen und schnüffeln…
Am 30.August 1873, etwa um die Mittagszeit“, erinnert sich rückblickend Julius Payer, “standen wir alle an Deck und starrten in den uns umgebenden Nebel, welcher sich an manchen Punkten langsam zu lichten begann. Und plötzlich, Richtung Nord-West, war der Nebel ganz verschwunden und wir sahen Klippen, wie Nadeln in den Himmel ragend, majestätische Berggipfel und Gletscher. Die Sonne schien und einige Minuten waren wir von unseren Gefühlen überwältigt. Aufgeweckt wurden wir von dem Ruf „Land – Land“ und nannten das unbekannte Land nach unserem Kaiser Franz Josef“. Dies war die Entdeckung dieses Archipels durch die Weyprecht und Payer Expedition, die am Kap Tegethoff nach langer Irrfahrt durch das Eis erstmals wieder Land entdeckten. Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise ist der Besuch der Champ Insel. Geheimnisvoll liegt die Insel mitten im Zentrum des Archipels und hat neben einer majestätischen Landschaft auch geheimnisvolle Steinkugeln, teilweise von mehr als 3m Durchmesser, zu bieten. Die perfekte Kugelform gibt Rätsel auf: sind es die Golfbälle des Teufels? Unsere Lektoren werden uns aufklären.
In der taghellen Nacht verlassen wir das faszinierende Franz-Josef-Land. Wir verbringen den Seetag mit Vorträgen und Rückblicken über unsere Expedition.
Unser Kurs heißt jetzt wieder Süd – wir verlassen das geheimnisvolle Inselreich und fahren nach Murmansk zurück. In der relativ flachen Barentssee können wir mit Glück noch Wale und Seevögel beobachten.
Am Morgen haben wir wieder den Hafen von Murmansk erreicht und verabschieden uns von unserem Expeditionsteam. Eine wunderbare Reise geht zu Ende. Mit dem Bus geht es zurück nach Norwegen, nach Kirkenes, wo wir am Abend ankommen und nach Oslo fliegen. Übernachtung in Oslo. **** Hotel.
Heute Rückflug von Oslo nach Deutschland.
Hier können Sie sich einen Decksplan herunterladen!
Im Jahr 1996 war die Dranitsyn das erste Schiff, welches die Polarregionen sowohl im Süden als auch im Norden umrundet hat. Die Dransityn kann 100 Reisegäste an Bord nehmen, dafür sind 49 Kabinen eingerichtet, die einem hohen Komfortanspruch entsprechen. Alle Kabinen sind Außenkabinen.
Kabinen:
Dreibettkabine: Außenkabine, 1 Etagenbett und 1 Sofabett, DU/WC, Schreibtisch, Stuhl, Fenster, ca. 12qm.
Zweibettkabine: Außenkabine, Deck 5-8, 1 untenstehendes Bett und 1 Sofabett, DU/WC, Schreibtisch, Stuhl, Fenster, ca. 12qm.
Suite: Außenkabine, Deck 6 und 7, getrennter Wohn-/Schlafbereich, 1 Doppelbett, 1 Sofa, DU/WC, Tisch, Stühle, TV und Hifi-Anlage, 2 Fenster, ca. 32qm.
Corner Suite: Außenkabine, Deck 6 und 7, getrennter Wohn- und Schlafraum, 1 Doppelbett, 1 Sofa, DU/WC, Tisch, Stühle, TV und Hifi-Anlage,Kühlschrank, 3 Fenster - eines davon mit Blick über den Bug, ca. 30qm.
Informatives:
Bordsprache: deutsch, englisch
Zahlungsmittel: US Dollar und Kreditkarten
offene Brücke
erfahrenes, deutsch-englisches Expeditionsteam
Das Aussfüllen eines medizinischen Fragebogens ist vorgeschrieben.
Technische Daten:
Reederei: Murmansk Shipping
Iceclass: KM*LL3A2
Flagge: Russland
Baujahr/Umbau: 1980
Passagiere: max. 100
Besatzung: 60
Länge: 134m
Breite: 26,5m
Tiefgang: 8,5m
max. Geschwindigkeit: 15 Knoten
Stromspannung: 220 Volt
Antrieb: 6 Wartsila - Diesel elektrisch 24.000 hp
Aviation Deck: Helikopter
| Termin | Schiff | Sprache | Dreibett- kabine | Doppel- kabine | Suite | Corner- suite |
| 16.07.-28.07.2011 | Eisbrecher Dranitsyn | deutsch/englisch | 9.150,- | 10.650,- | 12.650,- | 14.990,- |
| Zuschlag Einzelkab. | - | 6.690,- | 8.050,- | - |
Hinweis:
Visum für Russland erforderlich: ca. EUR 100,- p. Person
Anschlussflüge mit Lufthansa ab verschiedenen deutschen Flughäfen auf Anfrage buchbar gegen Zuschlag in Höhe von EUR 50,- je Person.
Anschlussflüge mit Lufthansa ab/bis Wien und Zürich auf Anfrage buchbar gegen Zuschlag in Höhe von EUR 195,-
70 Personen
Beratung und Buchung bei:
Arktis Reisen Schehle
Tel. 0831 523 2757
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